5 Tipps für den Einstieg als Quereinsteiger

Sie möchten sich beruflich neuorientieren und sich als Quereinsteiger in einem anderen Bereich bewerben? Wir haben 5 Tipps für Sie.

Vorbereitung

1. Im neuen Bereich Netzwerken

Es kann hilfreich sein, Kontakte mit Personen aus dem Bereich zu knüpfen, in den man einsteigen möchte. Bewegen Sie sich im neuen Umfeld. Das kann Ihnen wertvolle Informationen zum Berufsfeld und den geforderten Kompetenzen sowie Einstiegsmöglichkeiten liefern. Vielleicht treffen Sie auch Personen, die Ihnen beim Einstieg helfen können (Stichwort Vitamin B).

2. Sicherstellen eines finanziellen Polsters

Vergessen Sie nicht, finanzielle Rücklagen zu haben, wenn Sie den Quereinstieg wagen möchten. Oft muss man zuerst ein Praktikum, ein Einführungsprogramm oder sogar eine (verkürzte) Aus- oder Weiterbildung absolvieren, wobei mit Lohneinbussen zu rechnen ist. Es kann manchmal auch länger dauern, bis Sie eine Anstellung im gewünschten Bereich finden. Wenn Sie bei der alten Stelle bereits gekündigt haben oder Ihnen gekündigt wurde, nimmt es Ihnen eine gewisse Last von den Schultern, wenn Sie finanziell, zumindest vorübergehend, abgesichert sind.

Bewerbung

3. Die eigene Motivation erkennen und gut begründen

Bevor Sie sich an den Quereinstieg wagen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was Sie dazu motiviert. Sie sollten sich niemals aus der Not heraus für einen Quereinstieg entscheiden. Ihre Motivation muss in der Bewerbung zwingend erkennbar sein, das ist Ihr Türöffner. Unternehmen möchten niemanden anstellen, der aus einem anderen Bereich kommt und keine richtige Motivation für die Stelle im neuen Bereich hat. Zusätzlich zur Motivation für den Quereinstieg sollte im Lebenslauf auch die Entwicklung hin zu dieser Entscheidung klar ersichtlich sein, heisst: Achten Sie auf einen roten Faden in Ihrem Lebenslauf. Auch dadurch lassen Sie die Motivation für den Quereinstieg erkennen.

4. Die eigenen Stärken hervorheben

Werden Sie sich bewusst, was Ihre persönlichen Stärken sind. Heben Sie in der Bewerbung vor allem die Stärken hervor, die für die Stelle relevant sind. Am besten nennen Sie überfachliche Kompetenzen, die sich gut in den neuen Bereich, in den Sie einsteigen möchten, übernehmen lassen (z.B. Führungs-Skills, Projektleitung, Teamleitung etc.). Es sollte ein Abgleich zwischen den eigenen Skills, die aus der Bewerbung herausgehen und den Anforderungen im Inserat stattfinden. Richten Sie Ihre Bewerbung auf ein bestmögliches Matching aus.

Möchten Sie den Quereinstieg wagen? Mehr zu Bewerbungstechniken als Quereinsteiger finden Sie hier.

5. Wann Sie lieber von einer Bewerbung absehen sollten

Die Chancen auf eine Anstellung sind dann geringer, wenn es sich nicht um ein Praktikum oder eine Einsteigerstelle handelt. Von einer Bewerbung sollte eher abgesehen werden, wenn im Inserat verlangt wird, dass man bereits mehrere Jahre Erfahrung in diesem Bereich haben soll.

Quereinsteiger haben heute tendenziell mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da Unternehmen durch den Fachkräftemangel und den demografischen Veränderungen dazu gezwungen sind, nach Lösungen zu suchen und flexibler zu sein.

Weitere Tipps für den Quereinstieg finden Sie hier.

05.09.2017


Was bringt Networking - Wie baut man das passende soziale Netzwerk auf?

Sie bewerben sich wie verrückt auf die unterschiedlichsten Jobs und bekommen trotzdem keine Zusage? Dann fehlt Ihnen womöglich ein ganz wichtiger Baustein in Ihrem Erfolgspuzzle: Das richtige soziale Netzwerk! Wir zeigen Ihnen, wie Sie passende Beziehungen knüpfen können.

Warum Networken?

7 von 10 Jobs werden gar nie ausgeschrieben und nur aufgrund sozialer Netzwerke vergeben. Dieser Fakt zeigt, dass es für Bewerber enorm wichtig ist, Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Doch wie baue ich ein soziales Netzwerk, dass mir auch für die Jobsuche nützt, richtig auf?

Präsentieren Sie sich in einem guten Licht

Viele Arbeitgeber informieren sich über Bewerber im Internet und stossen dabei auf deren Profile bei den verschiedenen sozialen Medien. Nutzen Sie dies: Ein seriös gestaltetes Facebook-, Xing- oder LinkedIn-Profil hinterlässt einen guten Eindruck. Ausserdem können Sie mittels solcher sozialer Plattformen selbst aktiv mit Geschäftsleuten in Kontakt treten.

Grosses Netzwerk vs. Eine Handvoll gut gepflegter Kontakte

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Einerseits lohnt es sich, auf sozialen Plattformen wie Facebook, LinekdIn oder Xing möglichst viele Kontakte hinzuzufügen. Die Chancen von einem Recruiter entdeckt zu werden, steigen dadurch enorm.

Andererseits ist dieses Vorgehen keine Allzweckwaffe für eine erfolgreiche Jobsuche oder den Sprung auf der Karriereleiter. Für Ihr Business Netzwerk lohnt es sich, vor allem Kontakt mit Personen aus Ihrer spezifischen Branche aufzunehmen und zu pflegen. Setzen Sie beim Netzwerkaufbau also auch auf einzelne, starke soziale Beziehungen. Falls Sie bei der Stellensuche auf Hilfe angewiesen sind, werden Ihnen genau diese Personen zuhören und weiterhelfen.

So wählen Sie die richtigen Gesprächspartner aus

Versuchen Sie auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zuzugehen, welche dieselbe Position wie Sie anstreben, bereits bekleiden oder ähnliche Ziele verfolgen.

Besuchen Sie Info- und Networking-Veranstaltungen

Auf Firmenmessen und Infoveranstaltungen wie der «Langen Nacht der Karriere» können Sie beruflich interessante Kontakte knüpfen. Häufig gibt es für Networking-Events eine Liste der Teilnehmer. Informieren Sie sich vor der Veranstaltung, wer für Sie oder Ihre Kollegen geschäftlich interessant sein könnte und bereiten Sie Fragen vor.

Kann Offline-Networking gänzlich durch Online-Networking ersetzt werden?

Nein. Denn trotz der schier unendlichen Möglichkeiten des digitalen Netzwerkens, sprechen einige Vorteile für das Offline-Networking. Reine Online-Geschäftsbeziehungen können ein wirkliches Treffen nur ergänzen, nicht aber ersetzen. Versuchen Sie mit einer Person in «echt» und nicht nur per E-Mail oder per soziale Medien zu interagieren. Nur wenn Sie eine Person im echten Leben treffen, können Sie deren Verhalten registrieren und Vertrauen aufbauen.

Sie benötigen weitere Infos rund ums Thema Social Networking? Lesen Sie in einem Blogbeitrag auf jobundkarriereblog.ch wie Sie ein Networking-Gespräch richtig beginnen und beenden können.

24.08.2017


Telefonieren im Berufsalltag – 6 Dos and Don’ts

Das Telefon ist, trotz modernerer Kommunikationsmittel, stets die Nummer eins, wenn es um Gespräche im Berufsalltag geht. Somit haben Kunden meistens telefonisch den ersten Kontakt mit Ihrem Unternehmen – was dazu führt, dass das Telefongespräch zum Aushängeschild wird. Damit dieser erste Eindruck ein positiver ist, finden Sie hier die wichtigsten „Dos and Don’ts“ für professionelles Telefonieren im Job.

  •  Vorbereitung:

    • Don’t: Planlos sein. Ein Telefonat ohne sich vorher überlegt zu haben, welche Punkte man ansprechen will, geht meistens schief und man vergisst etwas.
    • Do: Machen Sie sich eine Liste davon, wen und warum Sie anrufen, sowie was Sie sagen wollen. Seien Sie zudem informiert über Ihr Thema und rechnen Sie mit Rückfragen.
  • Begrüssung:

    • Don’t: Melden Sie sich nicht zu knapp: Ein „Ja, bitte?“ reicht keineswegs aus! Doch auch das Gegenteil ist nicht angebracht. Eine lange Begrüssung wie „Muster AG, Abteilung Buchhaltung, mein Name ist Max Mustermann, was kann ich für Sie tun?“ ist schlichtweg zu lang und der Gesprächspartner wird ungeduldig.
    • Do: Der Mittelweg besteht aus der sich bewährten Formel: Firma, Name, Gruss.
  • Lautstärke:

    • Don’t: Ins Telefon schreien. Auch wenn die Verbindung schlecht ist, macht ein Gebrüll dies meist nicht besser – im Gegenteil. Die Kollegen im gleichen Raum werden gestört und am anderen Ende der Leitung versteht man Sie auch nicht besser. Lassen Sie zudem Ihr Telefon nicht eine Minute lang klingeln, bevor Sie es abnehmen. Auch dies ist nur Ablenkung für die Kollegen.
    • Do: Teilen Sie Ihrem Gesprächspartner mit, dass Sie ihn schlecht verstehen – oder umgekehrt: Falls er Sie schlecht versteht, bleiben Sie ruhig und warten Sie, bis die Verbindung wieder besser wird. Tritt dies nicht ein, wechseln Sie den Standort. Um den Geräuschpegel im Büro tief zu halten, empfiehlt es sich, ruhig zu sprechen und allenfalls den Klingelton des Telefons leiser zu stellen.
  • Umgang:

    • Don’t: Ungeduldig und unhöflich sein. Dies kann sich auf viele Arten äussern, als erstes jedoch in der Wortwahl. Verwenden Sie keine abschätzigen Kommentare und machen Sie keine genervten Geräusche, wie zum Beispiel aufzustöhnen oder mit den Fingern auf den Tisch zu klappern. Ihr Gegenüber hat zudem Ihre volle Aufmerksamkeit verdient, weshalb Sie sich auch nicht ablenken lassen sollten oder viele Gespräche gleichzeitig führen sollten.
    • Do: Professionell bleiben. Bringen Sie Ihr Anliegen kurz gefasst aber klar zum Punkt, sprechen Sie deutlich, bleiben Sie verständnisvoll und lächeln Sie – das hört man in der Stimme. Während dem Gespräch empfiehlt es sich, Notizen zu machen um alles Wichtige festzuhalten. Falls Sie einmal überfordert sind, bitten Sie Ihr Gegenüber um ein wenig Geduld, damit Sie sich sammeln können oder jemanden um Rat fragen können.
  • Schwieriger Kunde:

    • Don’t: Streit beginnen. Einem wütenden, allenfalls beleidigenden Kunden sollten Sie keinesfalls noch mehr Anlass zum Streiten geben indem Sie im selben Ton antworten, so wird der Streit eskalieren.
    • Do: Souverän und höflich bleiben. Wenn Sie ruhig bleiben und sich nicht auf den Streit einlassen, hat der Kunde keine Angriffsfläche mehr. Falls derselbe Kunde mehrere Male wütet und Sie beschimpft oder nie zufrieden ist, sollten Sie eine Trennung von diesem Kunden in Betracht ziehen. Nur selten bringen solche Kunden grossen Umsatz, belasten aber die Mitarbeiter. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten darüber. Verweisen Sie den schwierigen Kunden am Telefon zum Beispiel an einen anderen Dienstleister.
  • Abschluss:

    • Don’t: Abwimmeln. Schneiden Sie Ihrem Kunden nicht das Wort ab und legen Sie nicht einfach den Hörer auf, auch wenn Ihr Gesprächspartner scheinbar nicht aufhören will zu reden.
    • Do: Zusammenfassen. Fassen Sie am Schluss des Gesprächs noch einmal alle wichtigen Daten zusammen um sicher zu gehen, dass alles richtig verstanden wurde. Falls der Kunde seinen Redefluss nicht stoppt, sprechen Sie ihn mit seinem Namen an und nennen Sie den Namen, bis er innehält. Verabschieden Sie sich und wünschen Sie einen schönen Tag. So bleiben Sie und Ihr Unternehmen in positiver Erinnerung.

16.08.2017


Umgangsformen im Büro – 10 Tipps für ein besseres Arbeitsklima

Der Schlüssel für ein angenehmes Arbeitsklima sind gute Umgangsformen, in erster Linie ein respektvoller Umgang miteinander. Doch was bedeutet dies genau? Eine Menge mehr als nur Bitte und Danke sagen! Diese 10 Punkte zeigen, auf was es ankommt.

Umgangsformen haben einen grossen Einfluss auf das gesamte Unternehmen und auch auf Ihre persönliche Karriere, denn Ihre eigenen Umgangsformen, Ihr Auftreten, Benehmen und Tonfall werden bewusst und unbewusst von Ihrer Umgebung wahrgenommen. Wer positiv auffällt, wirkt kompetent und vertrauenswürdig – umgekehrt erzeugt negative Aufmerksamkeit einen schlechten Ruf, der lange währen kann. Es lohnt sich daher, sich in seinem Verhalten Mühe zu geben, auch wenn es nicht immer einfach ist.

Die Antwort auf die Frage, was „gute“ Umgangsformen sind, hängt von der Gesellschaft ab. Denn Umgangsformen sind grundsätzlich ein Verhalten, das von der Gesellschaft als positiv und wünschenswert betrachtet wird. Dieses Verhalten äussert sich vor allem in der direkten zwischenmenschlichen Interaktion. Und diese sollte in erster Linie respektvoll sein. Die folgenden 10 Punkte zeigen, was das heisst:

  • Höflichkeit: Höflichkeit ist die Grundvoraussetzung für respektvolles Verhalten und gehört in jeder Situation dazu – gegenüber den Kollegen genauso wie gegenüber den Kunden. Neben den bekannten Manieren ist dabei vor allem eine freundliche und aufgeschlossene Art wichtig. Ein rauer Umgangston oder Besserwisserei sind zu vermeiden.
  • Aufmerksamkeit: Ihr Gesprächspartner hat stets Ihre volle Aufmerksamkeit verdient, alles andere ist ein Zeichen von fehlendem Respekt. Während dem Gespräch auf dem Smartphone oder dem PC herum zu tippen, ist fehl am Platz.
  • Zuverlässigkeit: Wenn Kollegen oder der Chef Ihnen eine Aufgabe anvertraut, müssen sie sich darauf verlassen können, dass Sie sich darum kümmern und sich ansonsten wieder melden. Falls Sie das nicht tun, ist das Vertrauen in Sie schnell wieder verloren und es werden Ihnen keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr überlassen.
  • Hilfsbereitschaft: Eine Hilfestellung kann auch nur eine kleine Geste wie das Tragen von ein paar Ordnern sein, sie wird trotzdem sehr geschätzt. Es macht sympathisch und zeigt, dass Sie sich um das Wohl Ihrer Mitmenschen kümmern.
  • Toleranz: Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Ansichten, Lebensweisen und Kulturen ist in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Voreingenommenes, engstirniges Denken bringt Sie nicht weiter. Auch kleine Scherze unter Kollegen sollten mit Humor genommen werden und erst, wenn die Angriffe unter die Gürtellinie gehen, sollten Sie einschreiten.
  • Sensibilität: Achten Sie darauf, wie sich Ihr Gegenüber verhält und gehen Sie auf ihn ein. Das heisst, behandeln Sie Ihre Mitmenschen einerseits so, wie Sie es selber gerne hätten, aber vergessen Sie dabei nicht, dass nicht jeder Mensch gleich ist. Wenn sie die bevorzugten Umgangsformen Ihres Gesprächspartners respektieren, bleiben Sie in positiver Weise in Erinnerung. Zudem ermöglicht dies einem auch in einer Konfliktsituation Kritik zu äussern, ohne dass dies als Angriff verstanden wird.
  • Rücksicht: Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Kollegen und deren Wohlbefinden. Dies beginnt schon damit, dass Sie den Betroffenen um Erlaubnis fragen, wenn Sie sich etwas ausleihen oder das Fenster im gemeinsamen Büro öffnen wollen. Für viele ist ihr eigener Arbeitsplatz ein persönlicher Bereich, in dem nichts ohne Einverständnis entfernt werden sollte.
  • Loyalität: Loyalität gegenüber dem Unternehmen und den Vorgesetzten ist wichtig für die Karriere. Dazu gehört auch Diskretion in Sachen unternehmensinternen Informationen. Klatsch und Tratsch kann Ihnen schlussendlich mehr schaden als dem Unternehmen, denn ein solches Verhalten bleibt nie unbemerkt.
  • Pünktlichkeit: Mit pünktlichem Erscheinen zeigen Sie, dass Sie die Zeit anderer respektieren. Natürlich kann sich jeder einmal verspäten, dies sollte jedoch möglichst früh kommuniziert und entschuldigt werden. So kann sich der Wartende darauf einstellen und es entsteht nicht der Eindruck fehlender Wertschätzung.
  • Bestehende Umgangsformen beachten: Jede Firma hat ihre bestehenden Umgangsformen und Rituale, gerade als Neuankömmling sollte man diese möglichst schnell beherrschen und sich anpassen.

Schlussendlich gilt: Lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten und gehen Sie mit all Ihren Mitmenschen freundlich um, denn im Grunde sind bestimmt alle an einem angenehmen Arbeitsklima interessiert und versuchen, daran beizutragen.

10.08.2017


Wie Recruiter ein Bewerbungsdossier beurteilen – in 30 Sekunden

Viele Top-Recruiter müssen sich mit zahlreichen Bewerbungen herumschlagen, sie haben daher ein Auge dafür, wie sie schnell die gewünschten Informationen finden um zu entscheiden, ob das Dossier eine Runde weiter kommt. Sie als Bewerber oder Bewerberin können somit Ihre Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, erheblich beeinflussen, wenn Sie die Arbeit der HR-Verantwortlichen oder des HR-Verantwortlichen vereinfachen. Schicken Sie ein strukturiertes Dossier ein, indem die Kernfrage, wie Sie zur gesuchten Stelle passen, klar beantwortet wird. Erfahren Sie hier, auf was Personalverantwortliche in einem Bewerbungsdossier vor allem achten:

Der Lebenslauf steht im Mittelpunkt

Obwohl viele Unternehmen noch immer ein vollständiges Dossier mit samt Motivationsschreiben verlangen, beachten viele Personalverantwortliche nur den Lebenslauf und lesen den Rest der Unterlagen erst in einem zweiten Schritt, wenn der CV überzeugt hat. Das bedeutet für Sie als Stellensuchende/ -r: Der Lebenslauf muss übersichtlich gestaltet sein und auch inhaltlich überzeugen. Achten Sie also darauf, dass der Lebenslauf die Anforderungen im Stelleninserat widerspiegelt. Erstellen Sie daher einen thematischen Lebenslauf, damit die wichtigsten Infos für die Stelle auf der ersten Seite sind.

Passt der oder die Bewerber/ -in zur ausgeschriebenen Stelle?

Diese Frage muss, wie oben schon erwähnt, im CV klar beantwortet werden, wenn Sie als Bewerbende/ -r eine Runde weiter kommen möchten. Schaffen Sie also Klarheit über folgende Punkte:

  • Die letzte Funktion im Unternehmen: Welche Rolle hatte die Bewerberin zuletzt inne? Ist sie an einer neuen Rolle interessiert? Und vor allem: ist die letzte Funktion für die ausgeschriebene Stelle relevant? Falls nicht, zeigen Sie auf, warum Sie trotzdem für die Stelle geeignet sind.
  • Ihre generelle Laufbahn: Recruiter sind daran interessiert, wie sich Ihre Karriere entwickelt hat: Gibt es eine nachvollziehbare Progression? Tragen Sie immer mehr Verantwortung? Und stimmen die erwähnten Zuständigkeiten mit dem, was der Recruiter sucht, überein?
  • Relevante Schlagwörter: Jetzt wird’s konkret: Hat der Bewerber die gewünschte Ausbildung und Erfahrung, welche für die Stelle gesucht ist? Wenn eine Java-Entwicklerin mit Erfahrung in SAP-Technologien und ABAP Entwicklung gesucht wird, sollten diese Keywords auch im CV auffindbar sein.
  • Lücken: Lücken im Lebenslauf werfen immer Fragen auf, es ist also wichtig, diese zu kommentieren. Eine berufliche Lücke bedeutet nicht, dass Sie nichts Wertvolles gemacht haben, zeigen Sie daher auf, was Sie in dieser Zeit spannendes erreicht haben. Ob das eine längere Reise, Weiterbildungskurse, Kinderbetreuung oder ehrenamtliche Tätigkeiten waren, für den Recruiter ist eine Lücke nur problematisch, wenn sie nicht nachvollziehbar ist.

Und wie lange braucht eine Recruiterin für obenstehende Analyse eines CV? 30 Sekunden. Das bedeutet nicht, dass er oder sie Ihr Dossier nicht noch einmal genauer durchlesen wird. Aber dies wird er oder sie nur tun, wenn die Bewerbung die erste Durchsicht überstanden hat. Versuchen Sie daher, Ihren CV möglichst übersichtlich und informativ zu gestalten und die obengenannten Punkte zu beachten. Weitere Tipps, Tricks und Checklisten für ein erfolgreiches Bewerbungsdossier finden Sie auf 100000jobs.ch sowie auf der Recruiting-Tools Webseite.

03.08.2017


Das Hobby zum Beruf machen – geht das?

Diese Frage kann mit einem grossen Ja beantwortet werden – sofern eine gute Planung und viel Durchhaltevermögen vorhanden sind. Es ist der Traum von vielen, die ein Hobby haben, welches sie leidenschaftlich ausüben. Jeden Tag aufzustehen und das zu machen, was sie am meisten erfüllt. Doch um diesen Traum zu verwirklichen, sollte einiges beachtet werden, damit am Ende nicht alles verloren ist.

Foto von Kaboompics

Ob Sie einen eigenen Craftshop mit Ihren handgemachten Strickwaren anbieten-, als Schriftsteller/-in Ihren Roman veröffentlichen-, als Yogainstruktor/-in eine Gruppe unterrichten- oder als Fotograf/-in wichtige Momente festhalten wollen, für all diese Projekte brauchen Sie einen gut durchdachten Businessplan. Folgende Punkte sollten Sie bei der Planung nicht vergessen:

Nicht von 0 auf 100

Für die meisten findet der Weg in die Selbständigkeit neben dem festen Beruf statt. Das heisst, dass an Wochenenden und in den freien Stunden die ersten Schritte ins eigene Geschäft gemacht werden. Diese Vorgehensweise ist auch empfehlenswert, da am Anfang sicherlich kein oder nur wenig Umsatz erzielt wird und laufende Kosten trotzdem beglichen werden müssen. Mit kleinen Schritten zum Ziel dauert zwar etwas länger, dafür werden die Risiken minimiert. Oft wird das Pensum des festen Berufs reduziert und viele Selbständige arbeiten 50/50, bis zum Zeitpunkt wo es für viele dann trotzdem heisst: Alles oder Nichts.

Selbständig sein – Kann ich das?

Sich und die eigenen Fähigkeiten zum Beruf machen ist kein Selbstläufer. Es gibt finanzielle, rechtliche und wirtschaftliche Faktoren, welche dieses Vorhaben beeinflussen und welche für den Erfolg unbedingt beachtet werden müssen:

Doch nebst diesen praktischen Fragen ist es vor allem auch eine Frage der Persönlichkeit:

Über diese Fragen sollten Sie sich als Unternehmer/in im Klaren sein, bevor Sie sich als Selbständige/r im Markt behaupten.

Nutzen Sie die sozialen Medien

Ob für B2B oder um neue Kunden zu gewinnen: Ohne Social Media kommen Sie heute nicht mehr weit. Auf LinkedIn und auf Twitter können Sie sich mit anderen Unternehmen vernetzen, von ihrer Expertise profitieren und eigene praktische Tipps Twittern oder Teilen, um Ihr Fachwissen zu zeigen und an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Vergessen Sie nicht, für Facebook und Instagram brauchen Sie viel Foto und Videomaterial, um Kunden Ihr Produkt zu zeigen und Followers zu gewinnen.

Kennen Sie Ihren Markt?

Sie müssen Ihre Konkurrenz genau analysiert haben, um zu wissen, wie viel Sie z.B. für ein Produkt oder eine Dienstleistung verlangen können. Und zwar sollten Sie genau schauen, was für den Preis offeriert wird und was Sie mehr oder weniger anbieten können. Zudem sollten Sie sich auch genau überlegen, mit welchem Preis Sie für Ihren Aufwand zufrieden wären, ohne sich ausgenutzt zu fühlen.

Mit was sind Sie zufrieden?

Erfolg als Selbständige/r sollte etwas anders bewertet werden wie als Angestellte/r. Sie werden je nachdem, was Sie vorher gearbeitet haben, weniger verdienen. Dafür können Sie sich mit Ihrem Hobby beschäftigen, sich selbständig- oder in einer kleinen Gruppe verwirklichen und Ihren Ideen genügend Platz zur Entfaltung bieten. Diese Möglichkeiten zählen für viele auch zum Erfolg, auch wenn es, gerade am Anfang der Selbständigkeit, mehr Arbeit und weniger Geld bedeutet.

Für alle, die sich schon lange mit dem Gedanken anfreunden, das Hobby zum Beruf zu machen, können in den Checklisten, Tipps und Tricks zum erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit viele nützliche Informationen erhalten. Mit dieser Vorbereitung können Sie sicherlich den gröbsten Stolpersteinen ausweichen und den Traum vom Hobby als Beruf verwirklichen.

28.07.2017


Wie uns Routinen helfen, uns auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren

Menschen sind Gewohnheitstiere. Routinierte Abläufe helfen uns, uns in der Unbeständigkeit des Lebens zu orientieren. Wir stehen am Morgen auf, trinken unseren Kaffee, nehmen den Zug, arbeiten 8.5 Stunden und gehen wieder nach Hause. Vielleicht unternehmen wir noch etwas. Was machen Routinen mit uns und wieso brauchen wir sie?

Routinen lassen uns an diese langweilige Art von Abläufen denken, die ich eben beschrieben habe. Wir assoziieren Routinen mit Langeweile, Spiessbürgertum und Lustlosigkeit. Aber es ist auch eine Art Unaufgeregtheit, die uns erst Platz für Kreativität lässt.

Beispiel: Der Fall von Mathilda Kahl, Art Direktorin in einer Werbeagentur in New York zeigt eine Routine in extremis: Sie zieht jeden Tag eine schwarze Hose und eine weisse Bluse an. Die schwarze Hose besitzt sie 6 Mal und die weisse Bluse 15 Mal. Kreativität ist in einem Beruf wie Art Direktorin unerlässlich. Das eintönige Outfit hemmt Mathilda jedoch nicht im Kreativsein – ganz im Gegenteil: Sich nicht täglich die Gedanken um das passende Outfit machen zu müssen, befreit sie und gibt ihr Raum, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren.

Dieses Routineexperiment hört sich für mich verlockend an. Obwohl ich in meinem Leben viel Abwechslung benötige und Gewohnheiten gar nicht mein Ding sind. Allerdings hat ja auch mein Leben einen gewissen Anteil an Beständigkeit, vor allem an Wochentagen. Ich stehe auch jeden Tag auf und gehe zur Arbeit. Nur hetze ich meist mehr als dass ich gehe und dasselbe Spiel auf dem Nachhauseweg. Meine Ankunftszeiten im Büro variieren genauso stark wie das Wetter hier in der Schweiz – sie sind unbeständig.

Schlimm ist das nicht per se – jeder wählt seinen eigenen Rhythmus, seine eigenen Routinen. Wäre ich total unzufrieden mit den meinen, würde ich sicherlich etwas ändern. Allerdings muss man sich manchmal auch zu seinem Glück zwingen. Deswegen für alle, die immer mal wieder dem Stress der Unbeständigkeit zum Opfer fallen, ein paar positive Aspekte von Routinen:

  • Routinen geben uns Struktur, wir sind organisierter und dadurch können wir uns auf wichtige Dinge besser konzentrieren
  • Routinen geben uns Sicherheit, denn wir kennen die Abläufe und wissen wies geht
  • Bei routinierten Aufgaben machen wir weniger Fehler
  • Routinen erlauben uns, Zeit und Energie zu sparen, da wir nicht die ganze Zeit neue Entscheidungen treffen müssen
  • Gute Gewohnheiten geben uns ein gutes Gefühl (Wenn ich zum Beispiel am Morgen nach dem Aufstehen und dem Duschen meinen Kaffee trinke, ist die Welt in Ordnung).

Werden Routinen allerdings zu schlechten Angewohnheiten, sollte man sich einen Ruck geben und die Gewohnheiten durchbrechen. Auch wenn das wohl für die meisten Menschen etwas unglaublich Anstrengendes ist (mich nicht ausgenommen). Der Trick ist, eine schlechte Gewohnheit einfach durch eine neue, gute Gewohnheit zu ersetzen. Beständigkeit ist nämlich auch der Schlüssel, zu einer positiven Veränderung.

Ersetzen Sie negativen Angewohnheiten durch positive

Um sich negative Routinen abzugewöhnen, ersetzt man sie am besten durch positive Gewohnheiten. 2 Beispiele:

  • Sich nach der Arbeit aufs Sofa fläzen und Netflix schauen ->Sich nach der Arbeit gar nicht erst zu Hause hinsetzen, direkt die Sportsachen anziehen und eine Runde (wenn auch nur 30 Minuten) joggen.
  • Regelmässig die unangenehmen Aufgaben hinausschieben ->Mit einer To-Do-Liste arbeiten UND die unangenehmsten Tasks MÜSSEN zuoberst stehen. Sobald Sie den obersten Task erledigt haben, wird sich eine erste grosse Erleichterung breit machen und den Teufelskreis der alten negativen Gewohnheit brechen.

Mit Minimalismus gegen Zeitverschwendung

Wen das Wort Routine oder Gewohnheit stört, aber dennoch an der Idee des Zeitsparens Anklang findet, der sollte sich mit dem Konzept des Minimalismus befassen. Minimalismus bedeutet, sich nur mit dem Mindesten zufrieden zu geben. Minimalismus als Konzept gibt es in nahezu allen Lebensbereichen: Beim Wohnen, beim Kleidungsstil, beim Reisen etc. (ausser vielleicht bei der Arbeit, da macht’s sich nicht so gut). Besitz kann auch belasten. Minimalistischer zu leben kann wie Detox für die Seele wirken. Man räumt auf. Mit Dingen, mit Gedanken, mit Ballast.

Beispiel: Ein berühmtes Beispiel für Minimalismus gegen Zeitverschwendung ist der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, zu dessen Standard-Outfit einfach ein schlichtes graues T-Shirt gehört. Warum er das tut? Weil er schon genug Entscheidungen treffen muss jeden Tag, da möchte er sich nicht täglich auch noch den Kopf darüber zerbrechen, was er anziehen soll.

Aber nicht nur eine routineartige Kleiderwahl kann den Alltag erleichtern. Eine gesamte positive Morgenroutine garantiert einen angenehmen Start in den Tag. Die Routine erleichtert uns den Einstieg in den neuen Tag dadurch, dass man sich keine Sorgen machen und keine aussergewöhnlichen Entscheidungen treffen muss. Auch wenn das mit der positiven Morgenroutine bereits so abgedroschen klingt.

Auch bring ich selbst das ehrlich gesagt noch nicht ganz hin, da ich eben auch kein routinierter Abendmensch bin und deswegen manchmal zu Unzeiten zu Bett gehe und anschliessend versuche zu einer einigermassen angemessenen Zeit aufzustehen. Der Chaot und die Abenteuerlust  in mir nähren sich von dieser täglichen Unbeständigkeit, meine in Richtung Minimalismus strebende und beständigere bessere Version von mir sträubt sich dagegen. Vielleicht bald mit mehr Erfolg.

19.07.2017


Motivation am Arbeitsplatz – ein Muss für den Erfolg

Für viele reicht ein guter Lohn nicht, um bei der Arbeit glücklich zu sein. Dazu braucht es mehr. Wer glücklich ist in seinem Job, diesen liebt und mit dem Unternehmen, indem er arbeitet, wachsen will, der braucht neben guter Leistung auch immer ein gutes Team und gute Führung. Ein motiviertes Umfeld ist das A und O. Das sind die schlimmsten Motivationskiller.

Schweigen ist Silber

Nicht immer ist Schweigen Gold. Kommunikation ist äusserst wichtig für die Motivation. Mitarbeitergespräche, in denen auch mal ein Lob mit drin sein darf, gehören genauso dazu, wie der lockere Schwatz beim Mittagessen. Auch sollte bei Projektplanungen immer der Arbeitende mit ins Boot geholt werden. Dieser wird so richtig integriert und kann sich mit der Firma und den Projekten besser identifizieren. Auch sollten solche Gespräche immer auf Augenhöhe stattfinden.

Einer für alle und alle für einen

Im Team zu arbeiten und vor allem als Team an einem Strick zu ziehen, muss ein zentrales Ziel sein. Im Team zum Ziel zu gelangen schafft eine tolle Arbeitsatmosphäre, Arbeitskraft und Motivation. Ein erfahrener Personaler versteht es deshalb seine zukünftigen Mitarbeiter schon im Bewerbungsverfahren zu erkennen. Bei Konflikten ist es stets wichtig unparteiisch und unabhängig alle Meinungen anzuhören. Diese später im Gremium zu lösen führt oft zu einem neuen Motivationsschub.

Ich Chef du nix

Das Führen von Mitarbeitern ist kein Klacks. Oft ist diese Aufgabe anspruchsvoller als man denkt. Mit den wichtigsten Grundregeln kann man aber wenig falsch machen:

  • Wertschätzung, Höflichkeit, Menschlichkeit sowie die Wörter Danke und Bitte sollte jeder Chef kennen.
  • Ideen und Vorschläge: Diese sollten immer angehört werden, denn selten kommt die Business-Strategie nur vom CEO. Die Mitarbeiter sind der Motor und dieser will gepflegt sein. Falls mal eine Idee doch nicht so toll ist und in den Mülleimer befördert werden muss, sollte aber auch diese immer kommuniziert und begründet abgelehnt werden.
  • Motivierte Mitarbeiter wollen in Ruhe arbeiten. Es ist kontraproduktiv sie ständig mit überflüssigen Sitzungen und E-Mails zu stören. E-Mails und Sitzungen also nur dann ansetzen, wenn sie ausgesprochen wichtig sind. Vielleicht sollten auch verschiedene Angelegenheiten auf eine Sitzung zusammengelegt werden.
  • Achtung vor dem Stillstand. Wer seinen Mitarbeitern keine Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten bietet, wird rasch zum Motivationskiller. Menschen wollen vorwärts kommen und sich stets weiterentwickeln. Mit Ihnen oder ohne Sie.

12.07.2017


Kaufmännische Angestellte – Und wie weiter?

Sie haben eine KV-Ausbildung absolviert und merken jetzt, dass es Kaufmännische Angestellte wie Sand am Meer gibt und Sie gefühlte 325 verschiedene Fremdsprachen auf Niveau C2 beherrschen müssen, um einen Job zu bekommen? Wie wär’s mit einer Weiterbildung? Eine Weiterbildung zielt darauf ab, Sie in einem bestimmten Bereich zu spezialisieren. Zu dieser Spezialisierung hin bleiben Sie aber weiterhin auch Generalist, durch die absolvierte KV-Lehre. Haben Sie Freude an Informatiker oder Zahlen? Oder doch eher an anspruchsvollen administrativen Aufgaben? Nachfolgend finden Sie Weiterbildungsvorschläge für 4 verschiedene Typen.

Mediamatikerin

Nach der kaufmännischen Lehre kann die Berufsprüfung als Mediamatiker oder Mediamatikerin absolviert werden. Mediamatiker sind im Berufsfeld der Informatik anzusiedeln, weshalb dies sicherlich eine gute Option für IT-interessierte Kauffrauen oder Kaufmänner darstellt. Mediamatiker planen medien- und zielgruppengerechte Publikationen auf unterschiedlichen Kanälen und in unterschiedlichen Formaten. Sie arbeiten mit Fachleuten aus dem Marketing, dem Management und der Informatik zusammen. Auch PR- und Marketing-Aktivitäten gehören zum Aufgabenbereich eines Mediamatikers.

Direktionsassistentin

Den Titel Direktionsassistent oder Direktionsassistentin erhält man ebenfalls nach bestandener Berufsprüfung. Direktionsassistenten unterstützen in erster Linie die Geschäftsleitung und andere Personen des Kaders bei der Führung des Unternehmens. Sie erledigen anspruchsvolle Kommunikations- und Administrationsaufgaben in einer öffentlichen Verwaltung ebenso wie in privaten Unternehmen.

Key Account Manager

Als Key Account Manager arbeiten kann man nach bestandener höherer Fachprüfung (eidgenössisches Diplom). Der Key Account Manager ist an der Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Kunden. Er sorgt dafür, das Kundennetz zu erweitern, bestehende Schlüsselkunden zu betreuen und verbessert bestehende Prozesse im Verkauf. Wer sich also Verkaufstalent versteht und eine KV-Ausbildung absolviert hat, für den lohnt sich eine Weiterbildung als Key Account Manager vielleicht.

Betriebswirtschafter

Eine Ausbildung zum Betriebswirtschafter kann an einer höheren Fachschule absolviert werden. Betriebsökonomie kann man aber ebenfalls an einer Fachhochschule studieren. Betriebswirtschafter HF oder Betriebswirtschafterinnen HF arbeiten bei Versicherungen, Banken, öffentlichen Verwaltungen, Industrie- und Handelsfirmen, NPOs und Treuhandbüros. Sie sind Experten im Accounting und Controlling und für den Jahresabschluss sowie die Erfolgsrechnung und die Bilanz zuständig. Sie konzipieren ausserdem Marketingprojekte und optimieren Leistungserstellungsprozesse. Diese Weiterbildung ist bestimmt interessant für Liebhaber von Finanzthemen und Zahlenfanatiker aus dem KV-Bereich.

05.07.2017


Schweissfrei durch den Sommer: Wie Sie im Büro einen kühlen Kopf bewahren

Die letzten, heissen Tage haben es zweifelsfrei bewiesen: Der Sommer hat endgültig Einzug gehalten. Das einzige, was man bei dieser Hitze tun möchte, ist Baden zu gehen, Eis zu essen und im Schatten zu faulenzen. Dummerweise jedoch ist dieser Wunsch für die meisten Angestellten unter der Woche nicht umsetzbar – das Büro ruft, und die Arbeit muss auch bei 30 Grad im Schatten gewissenhaft erledigt werden. Besonders unangenehm wird die Sache dann, wenn Ihr Arbeitsplatz nur mässig bis gar nicht klimatisiert ist und die Innen- der Aussentemperatur dementsprechend um nichts nachsteht. Stickige Luft, rote Köpfe und Schweissattacken scheinen vorprogrammiert, an konzentriertes, produktives Arbeiten ist nicht zu denken. Doch das muss nicht sein! Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Sie Ihren Arbeitstag gestalten sollten, um Hitzewallungen keine Chance zu lassen und kühlen Kopfes durch den Sommer zu kommen.

Werden Sie Frühaufsteher

Wer das Glück hat, in seinem Job keinen fixen Arbeitszeiten unterworfen zu sein, sollte von dieser Flexibilität im Sommer auf jeden Fall Gebrauch machen! Starten Sie Ihren Arbeitstag so früh wie möglich, um möglichst viele Aufgaben bereits erledigt zu haben, bevor die Hitze ihren Höhepunkt erreicht. Auch vom allenfalls bestehenden Angebot, ab und an einen Home Office Tag einzulegen, sollten Sie an besonders heissen Tagen durchaus Gebrauch machen. Mal abgesehen davon, dass Sie sich so den Weg ins Büro sparen und dementsprechend noch früher mit dem Arbeiten anfangen können, sind Sie zu Hause keinerlei Kleidervorschriften unterworfen und sind ausserdem alleinige Herrscherin über Fenster, Rollläden und Klimaanlage. Aber Achtung: Lassen Sie sich auch im Home Office nicht dazu verleiten, statt zu arbeiten faulenzend in der Sonne zu liegen! Das kann nämlich dazu führen, dass dies Ihr letzter Home Office Tag gewesen ist – wenn es denn nur dabei bleibt…

Kleiden Sie sich hitzegerecht

Wer nicht das Glück hat, zu Hause im Bikini arbeiten zu können, der sollte immerhin versuchen, die Wahl seiner Kleidung so hitzekompatibel wie möglich zu gestalten. Wie einfach oder schwer sich dies gestaltet, ist natürlich in hohem Masse davon abhängig, in welcher Branche Sie tätig sind, aber prinzipiell ist es immer möglich, das Outfit zumindest ein bisschen sommerfreundlich zu gestalten. Wählen Sie dafür möglichst helle Farben und verzichten Sie auf synthetische Kleidung. Atmungsaktive, leichte Materialien wie Leinen oder Seide sind ideal für heisse Tage und sorgen dafür, dass sich die Hitze im Körper nicht unnötig anstaut. Weite Schnitte sind an heissen Tagen ausserdem wesentlich angenehmer als sehr eng anliegende Kleidung. Wenn Sie wissen, dass Sie zu starkem Schwitzen neigen, empfiehlt es sich ausserdem, ein Hemd oder eine Bluse zum Wechseln dabei zu haben.

Lüften Sie richtig

Wenn Ihnen bereits am Morgen beim Betreten des Büros stickige Luft entgegenschlägt, ist es nur logisch, dass Ihr erster Impuls darin besteht, die Fenster weit aufzureissen und es den ganzen Tag dabei zu belassen. Tatsächlich aber führt das beständige Offenlassen der Fenster nur dazu, dass die heisse Luft von aussen nach innen zirkuliert und Ihr Büro somit noch zusätzlich aufheizt. Es ist durchaus richtig, in den frühen Morgenstunden, wenn die Luft noch verhältnismässig kühl ist, stosszulüften. Sobald die Sonne jedoch höher steht und die Aussentemperatur ansteigt, sollten Sie die Fenster schliessen und sie idealerweise mit Hilfe von Rollläden oder Tüchern verdunkeln.

Trinken Sie genug

Den Grundsatz, dass jeder Mensch pro Tag mindestens 2 Liter Wasser trinken sollte, kennen Sie bestimmt. Wussten Sie aber auch, dass an heissen Tagen sogar mindestens 3 Liter empfohlen werden? Um dieses Ziel zu erreichen, deponieren Sie idealerweise eine Flasche mit Wasser direkt auf Ihrem Schreibtisch, so dass Sie diese stets im Blick haben und immer wieder ans Trinken erinnert werden. Wer kein Wasser mag, der kann auch auf ungesüsste Tees zurückgreifen – diese erfüllen den gleichen Zweck und sorgen für Abwechslung im „Trinkalltag“.

Essen Sie leichte Kost

Wer es schon einmal getan hat, der weiss: es ist generell nie gut, sich in der Mittagspause den Bauch mit fettigem, schwer verdaulichen Essen vollzuschlagen. Doch während einem der Körper kleine Essenssünden im Winter noch eher einmal verzeiht, sind sie im Sommer ein absolutes No Go. Hitze in Verbindung mit Völlegefühl führt nämlich dazu, dass Sie nach dem Essen zu wirklich gar nichts mehr zu gebrauchen sind und Ihre Konzentration vollends im Keller ist. Wählen Sie stattdessen Gerichte, die leicht verdaulich sind und Ihren Körper nicht noch zusätzlich belasten. Ideal sind Salate, frisches Obst und sommerliche, leichte Suppen. Auch Quark- oder Eierspeisen sind immer gute Optionen.

Kühlen Sie sich unauffällig ab

Dass es Ihnen im Büro meist nicht möglich ist, mal eben in den Pool zu springen oder sich mit einem Kübel voll Eiswürfeln zu übergiessen, versteht sich von selbst. Zum Glück gibt es aber auch diskretere Mittel und Wege, mit denen Sie sich effektiv abkühlen können. Zum einen gibt es den Trick, anstelle des ganzen Körpers nur die Unterarme unter kaltes Wasser zu halten. Sind diese nämlich kalt, wirkt sich das auch auf den Rest Ihres Körpers aus. Ähnlich effektiv ist es, wenn Sie sich ein kühles Tuch in den Nacken legen. Aber Achtung: Die Temperatur von kaltem Wasser ist hier absolut ausreichend. Alles, was aus dem Tiefkühler kommt, ist für den empfindlichen Nacken zu viel des Guten und führt eher zu Verspannungen und Schmerzen, anstatt angenehm zu kühlen.

Entnehmen Sie aus folgender Infografik weitere nützliche Tipps für einen angenehmen Sommer im Büro:

webmail.x28.ch

28.06.2017


In 5 Schritten zum Personal Brand

Branding wurde lange nur mit Unternehmen in Verbindung gebracht. Da heute fast jede und jeder von uns einen digitalen Fussabdruck besitzt, werden auch wir als Individuen mit Werten, Fähigkeiten, Interessen usw. assoziiert. Steve Jobs und Elon Musk sind nur zwei von vielen prominenten Beispielen für einen Personal Brand. Ich zeige Ihnen 5 wichtige Schritte für den Aufbau des eigenen Personal Brands.

Was ist Personal Branding?

Personal Branding ist eine Marketingstrategie bei der es darum geht, eine reale Person mit ihrem Namen zu vermarkten. Aus einer Person wird eine Marke gemacht, welche ein ganzes Universum an Werten und Fähigkeiten vertritt. Die Person kann entweder Teil eines Unternehmens sein oder sich durch den Personal Brand als Freelancer einen Namen machen.

Wie erschaffe ich einen Personal Brand?

  1. Definition der Person: In einem ersten Schritt muss definiert werden, was das Ziel des Personal Brands ist. Was repräsentiert die Person? Welches ist die Position, die sie einnehmen will und in welchem Marktumfeld?
  2. Markenattribution: Legen Sie fest, welche konkreten Werte und Fähigkeiten mit der Person assoziiert werden sollen.
  3. Recherchieren: Was wird benötigt, um das Ziel zu erreichen? Wie haben es zum Beispiel andere in diesem Bereich geschafft?
  4. Definition der Kommunikationsmittel: Erstellen Sie eine Kurzbiografie zur Person, bestimmen Sie den Namen (wollen Sie die Initialen, den Zweitnamen etc. verwenden?) und kreieren Sie eine Signatur. Erstellen Sie, wenn nötig, eine eigene Website und je nach dem einen Blog, wo Sie laufend Ihre Experteninfos in wertvollen Artikeln mit der zielgruppenspezifischen Community teilen.
  5. Netzwerken: Sind all diese Punkte definiert, können Sie beginnen, die Marke aufzubauen. Dafür brauchen Sie ein Netzwerk mit für Ihren Bereich relevanten Personen und anderen Brands. Nutzen Sie die (online) Medien, um Ihren Bekanntheitsgrad zu steigern – agieren Sie in den sozialen Netzwerken zum Beispiel immer unter dem definierten Namen.

Finden Sie weitere Informationen, zum Beispiel zu notwendigen Kenntnissen oder für wen Personal Branding besonders geeignet ist, hier.

22.06.2017


Der Informatiker-Beruf zum Anfassen: Informatiktage am 16.-17. Juni 2017 in Zürich

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